CVP stimmt Anträgen des Gemeinderates zu
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Parteiversammlung der CVP Baar vom 1. Dezember 2010

 

Die CVP Baar hat anlässlich ihrer Parteiversammlung beschlossen, sämtliche Anträge des Gemeinderates an die Gemeindeversammlung vom 13. Dezember zu unterstützen. Bei der Diskussion des Finanzplans stellte Vizepräsident Stefan Doppmann befriedigt fest, dass der Gemeinderat mittlerweile auf die Linie der CVP eingeschwenkt sei, das Eigenkapital mittelfristig zu reduzieren. Noch vor zwei Jahren sei diese Strategie vom Gemeiderat und den anderen Parteien abgelehnt worden.

Einen Zusatzantrag wird die Partei zum Bebauungsplan Marktgasse einreichen. Um die Verkehrsbelastung möglichst gering zu halten, die durch die neue Überbauung auf dem Falkenweg entsteht, schlägt die CVP vor, im westlichen Teil der Tiefgarage eine zweite Einfahrt vorzusehen. Sobald die ganze Siedlung fertiggestellt ist, soll die Verkehrserschliessung nur noch über diese Einfahrt stattfinden, während die zunächst zu bauende provisorische Zufahrt, die näher am Büelplatz zu liegen kommt, dann aufgehoben werden soll.

Dem Bebauungsplan stimmte die Partei nach längerer Diskussion bei einigen Enthaltungen zu. Die städtebauliche Qualität des Projekts überzeugte nicht alle anwesenden Parteimitglieder. In einer Grundsatzdebatte wurde die Frage diskutiert, welche Wege die Gemeinde künftig einschlagen könnte, um mehr gestalterischen Einfluss auf Bauprojekte nehmen zu können, die für das Ortsbild von derartiger Tragweite seien.

 

Nur knapp fiel die Zustimmung für die Umzonung der ehemaligen Rudolf-Steiner-Schule und des Matterhauses an der Asylstrasse in die Zone Öffentliches Interesse (OeI) aus. Insbesondere wurde kritisiert, dass die Gemeinde ihr eigenes Bauvorhaben in der Zone OeI umzusetzen gedenke und so mehr planerische Freiheit für sich in Anspruch nehmen. Dies sei privaten Investoren gegenüber ungerecht, denen die Gemeinde zahlreiche Auflagen auferlege.